Kajaktour Wachau: auf der Donau von Melk nach Dürnstein

Für dieses Wochenende stand endlich eine Bootstour mit jenem guten Freund am Programm, der uns vor ein paar Jahren auf den Geschmack gebracht hatte, Ausflüge mit Bus, Boot und Bike zu unternehmen: Axel! Da wir nur 2 Tage Zeit hatten, vielen weitere Anreisen flach und wir legten unser Ziel fest: eine Kajaktour in der Wachau! Am Tag zwei wollten wir eine Runde mit dem Rennrad drehen und somit die Wachau am Wasser- und Landweg erkunden.

Axel war diese Kajaktour schon einmal gefahren und wusste bereits, wo man von der breiten Donau – mal rechts mal links – in beschaulichere Nebengerinne abzweigen konnte. Da die Donau sehr breit ist und schnell fließt, sollte man rechtzeitig wissen, wann man die Seite wechseln muss, denn sonst verfehlt man die Einfahrt in den Nebenfluss und zurückrudern ist aufgrund der Strömung keine Option.

Einstiegstelle und Stellplatz in Melk

Paddeltouren mit Axel sind immer sehr relaxed für uns, da er die meisten Flüsse in Österreich bereits kennt und sich außerdem intensiv einliest und vorbereitet. Wir wollten die Tour in Melk starten und bis nach Dürnstein bzw. Mautern fahren. Die Stelle, die Axel beim letzten Mal zum Einstieg und auch für die Übernachtung genutzt hatte, war allerdings aufgrund eines Fahrverbotsschildes nicht zugänglich.

Durch Gespräche mit Fischern bekamen wir den Tipp, dass auf der Wiese gegenüber dem Ruderverein regelmäßig Fischer ihre Zelte aufschlagen und dort auch nächtigen, was noch nie jemand gestört hat. Der Platz war nahezu perfekt. Die Donau war zwar nur vage durch die Büsche zu erkennen, aber die Wiese war abgemäht und es war genug Platz für unsere beiden Busse und zwei Fischer-Zelte am anderen Ende der Wiese.

Wir pumpten unser Gumotex-Kajak* sowie Axels Kanadier auf und die Burschen machten sich auf den Weg, eines der beiden Autos an der Ausstiegstelle in Dürnstein zu parken. Ich bewachte die aufgepumpten Kajaks und verkürzte mir die Wartezeit mit der Sprach-App Duolingo, um Französisch für unseren Bretagne-Urlaub zu pauken.

Die Kulturlandschaft der Wachau

Ungefähr 40 min später ließen wir unser Kajak* und Axels Kanadier zu Wasser und legten zur rund 30 Kilometer langen Kajaktour ab. Die Wachau ist nicht umsonst ein UNESCO-Welterbe! Das Aussehen dieser Kulturlandschaft wird vom Weinanbau bestimmt. Weinhügel wechseln mit Burgen und netten Ortschaften ab. Von der Donau bieten sich zahlreiche Postkartenmotive wie die Burgruine Aggsbach, die Ortschaft Spitz, der 1000-Eimer-Berg, Weißenkirchen und schließlich Dürnstein. Zwischen den Ortschaften verkehren große Ausflugschiffe, auf die man beim Paddeln ein bisschen aufpassen sollte.

Ausstiegstelle und Stellplatz

Wenn du den gps-Track unserer Wachau-Kajaktour haben möchtest, lass einfach einen Kommentar und deine E-Mail-Adresse da! Empfehlenswert ist außerdem das Buch von Alfons Zaunhuber, Paddelland Österreich*. Es liefert Informationen über die Kajaktour in der Wachau und weitere 39 Bootsausflüge von Zahm- bis Wildwasser.

Günther und Axel hatten sich gemerkt, wo das Auto stand (vom Wasser aus nicht immer so einfach)! Wir stiegen genau an der richtigen Stelle, direkt an der Bundesstraße an einem Rastplatz, aus unseren Booten. Beim Stellplatz angekommen warfen wir unseren Skotti-Grill an und genehmigten uns zwei Flaschen Wachauer Weißwein von einem unserer Lieblingswinzer „Stierschneider“.

Der Abend wurde dementsprechend lang. Als die Kerze nicht mehr ausreichte, kam Axels neueste Errungenschaft, eine praktische Lampe mit Magnet kam zum Einsatz. Sie lässt sich an der Karosserie festmachen und je nach gewünschtem direkten oder indirektem Licht nach unten oder auf die Seite drehen. Die Lampe wird man kaum beim Campingausrüster finden, da es eigentlich eine Werkstattlampe ist. Da sie für Wohnmobilisten genial und auch sehr günstig ist – hier der Link zur praktischen Lampe*!  

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