Wochenende am Wohnmobil-Stellplatz im Skigebiet Hauser Kaibling

Endlich war wieder mal ein sonniges Wochenende gemeldet! Wir wollten nämlich unbedingt noch den Wohnmobil-Stellplatz im Skigebiet Hauser Kaibling aus dem Bauernleben-Programm ausprobieren, der ganz in der Nähe der Talstation des beliebten Skigebietes Hauser Kaibling/Planai/Hochwurzen/Reiteralm liegt.

Wir reservierten den Wohnmobil-Stellplatz am Abenteuerhof in Haus im Ennstal relativ kurzfristig – am Dienstag vor unserem geplanten Ski-Wochenende. Da wir uns die Bauernleben-Vignette gekauft hatten, war dieser Stellplatz kostenlos für uns. Im kleinen Gasthof „Speckhütte“, der vom gleichen Besitzer betrieben wird, haben wir gleich einen Tisch fürs Abendessen dazu reserviert.

Fixer WoMo-Stellplatz und Hüttenschmankerl nach dem Skivergnügen

Der Schnee war perfekt und so reizten wir den ersten Skitag bis zuletzt aus. Wir absolvierten Pistenkilometer, bis uns die Oberschenkel brannten. Danach waren wir froh, dass wir keinen Stellplatz mehr suchen mussten und steuerten unsere Zieladresse an. Am Stellplatz hinter der Speckhütte des Abenteuerhofes angelangt, konnten wir uns die Parkposition aussuchen. Wir platzierten uns parallel zum zugefrorenen Teich, der einen netten Anblick durch unser Schneckenhaus-Fenster bot.

Da wir noch eine Weile Zeit bis zum Abendessen hatten (es war ja Dezember und somit relativ bald dunkel), kultivierten wir uns erstmal in Ruhe. Da die Bauernleben-Stellplätze auf autarke Fahrzeuge ausgerichtet sind, gab es natürlich keine Dusche für uns (WC in diesem Fall zumindest während der Gasthaus-Öffnungszeiten), sondern Katzenwäsche mit Aloe Vera Einwegtüchern und ausgiebigem Deogebrauch. Von unschätzbarem Wert ist bei solchen Aktionen Wäsche aus Merinowolle*, da sie einfach nicht zu riechen beginnt! Bei feuchten Haaren (Schwitzen bei Sport) finde ich meinen Akkufön immer recht praktisch.

Danach legten wir eine Partie mit unserem Pokerwürfelset* ein (unverzichtbar im Winter) und hörten etwas Musik. Dabei verwenden wir meist unsere kleine aber feine Bose Box*, die einen satten Sound im Bus hergibt. Natürlich ist es auch möglich, im Stand über das VW-Discover Media Musik zu hören, aber erstens schaltet sich dieses nach jeder halben Stunde aus und zweitens geht das Radio nicht auf die Camping-Batterie des Autos, sondern auf die Fahrzeugbatterie.

Wir hatten schon ziemlichen Hunger als es endlich Zeit fürs Essen war. Das Gasthaus war urig eingerichtet, das Essen passte dazu. Hüttenstil eben. Ein gutes Schnapserl räumte ein bisschen auf und wärmte auch noch. Recht lang wurde es danach nicht mehr in unserem mobilen Zuhause, wir waren ziemlich müde.

Skischaukel zweiter Teil

Nachdem wir am ersten Skitag die Bergfahrt von der Talstation Haus aus angetreten sind, fuhren wir diesmal in Hochwurzen/Planai West auf, mit dem Ziel, die Pisten Richtung Reiteralm zu erkunden. Die Idee war gut, erwies sich in der Praxis jedoch als suboptimal, da die langsamen Sessellifte auf dieser Seite des Berges die Anzahl an Skifahrern nur schleppend mit langen Anstellzeiten bewältigten. Später via Skischaukel auf der Reiteralm angekommen, sahen wir, dass dieser Parkplatz halb leer war. Das nächste Mal würden wir an der Talstation Reiteralm einsteigen. Natürlich hatten wir vom Lift aus immer ein Auge auf eventuelle Frei-Stellplätze. Allerdings sahen wir vielfach Schilder mit „Camping verboten“ bzw. „Parken für Nutzer der Seilbahnen von 8 bis 20 Uhr“. Man riskiert in dieser Gegend also sicher, verjagt zu werden.

Fazit: ein sehr abwechslungsreiches, aber teures Skigebiet (Tageskarte € 61,-), das großteils rote Pisten mit moderatem Gefälle aufweist. In Kombination mit dem Wohnmobil-Stellplatz aus dem Bauernleben-Führer ein stimmiges Gesamtpaket für ein Ski-Wochenende.

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